Veröffentlicht:
März 1, 2021

Energizer im Taschenformat - Energie Riegel selber machen

Ein Energie Riegel erinnert in seiner Form nicht umsonst an einen Akku oder eine Batterie. Schnell und zuverlässig laden ihre komprimierten Powernährstoffe unser Energiedepot wieder auf.

Für jede spezielle Ernährungsform (vegan, glutenfrei, Paleo, low-carb, ketogen usw.) gibt es Energie Riegel. Und was noch viel wichtiger ist: Für jeden Geschmack ist auch was dabei.

Basis Zutaten

Flocken Haferflocken (fein/grob), Dinkelflocken, Mehrkorn-Flocken
Riegel Essentials Nüsse, Datteln, Honig, Kokosöl

Variable Zutaten

Kerne & Samen Kürbis, Sonnenblume, Sesam, Leinsamen, Cashew, Chiasamen, Hanfsamen, Mohn, Pinien
Trockenfrüchte gedörrte Äpfel, Rosinen, Ananas, Bananenchips, Pflaumen, Dattel, Mango, Goji-Beeren, Cranberries, Kirschen, Feige, Aprikose, Ananas
Süße Ahornsirup, Rübensirup, Vanillemark, Agavendicksaft, Kokosblütensirup, Gelees, (brauner) Zucker
Gewürze Salz, Pfeffer, Kakao, Zimt, Nelke, Vanille, Kardamom, Muskat, Anis
Sonstiges Magerquark, Eier, Möhren, Backoblaten, (dunkle) Schokolade uvm.

Aufbewahrung

Selbstgemachte Riegel lassen sich wunderbar in wiederverschließbaren Zipp-Beuteln* transportieren. Wenn du deine Outdoor-Riegel nachhaltiger aufbewahren möchtest, kannst du alternativ zu Bienenwachstüchern* oder zu Lebensmitteldosen aus Bio-Plastik* oder Edelstahl* greifen.

Urheber: toxitz / 123RF Standard-Bild

Outdoor Riegel selbermachen

Wie bei jedem Nahrungsmittel gilt jedoch auch für die handlichen Energielieferanten: Es geht nichts über selbst gemacht.

Wer Energie Riegel selbermachen möchte, hat neben der Gewissheit, bis auf den letzten Kokosraspel genau zu wissen, was drin ist, auch die einmalige Gelegenheit, seinem ganz persönlichen Geschmack zu 100 Prozent gerecht werden zu können (Stichwort: Rosinen).

Extrabonus: Unnötiges Verpackungsmaterial wird vermieden. Auf Vorrat produziert halten sie im Kühlschrank mindestens ein bis zwei Wochen, sofern man ihnen so lange erfolgreich widerstehen kann.

Bei Aktivitäten im Freien sind Outdoor Riegel die perfekte Ergänzung in der Proviantbox*. Sie bringen kaum nennenswertes Gewicht mit in den Rucksack, sind jedoch ihrem Namen getreu pure Energiespender.

Darüber hinaus befriedigen sie auch unterwegs den Gusto auf Süßes und lassen das Belohnungszentrum in unserem Gehirn jubeln.

Frucht-Riegel

Sie sind die Klassiker und immer noch ein Hit. Ihre Zutatenliste mag ein wenig umfangreich erscheinen. Sie können dafür aber als ausgewogene kleine Mahlzeit betrachtet werden.

Zutaten (für 15 Stück)

  • 400 g Möhren
  • 200 g gedörrte Äpfel
  • Saft und Schale von einer Bio-Orange
  • 50 g Buchweizen
  • 25 g Sesam
  • 25 g Hirse
  • 100 g Hafer- oder Mehrkornflocken
  • 2 Esslöffel Honig
  • Backoblaten

Zubereitung

Die Möhren werden gewaschen und grob geraspelt, die Äpfel klein geschnitten. Beides wird mit Orangensaft und -schale bei mittlerer Hitze zum Kochen gebracht und für ca. 20 Minuten leicht köchelnd am Herd belassen.

Die trockenen Zutaten können in der Zwischenzeit in einer beschichteten Pfanne* ohne Zugabe von Fett geröstet werden.

Vorsicht: Das geht sehr schnell! Anschließend gut mit dem Apfel-Möhren-Brei vermischen und noch ein wenig auf der ausgeschalteten Herdplatte durchziehen lassen.

Die Masse anschließend auf eine der Oblaten streichen und mit der zweiten bedecken. Mit einem angefeuchteten Messer in Riegel schneiden.

Lesetipp: 👌 Der Frühstücksklassiker – Flocken in allen Variationen

Protein-Riegel aus dem Backrohr

Sie liefern Energie pur und sind geschmacklich eine echte Offenbarung.

Zutaten (für 15 Stück)

  • 350 g Magerquark
  • 250 g Haferflocken
  • 3 Eier
  • 30 g Leinsamen
  • 1 Esslöffel Honig
  • 3 Medjool-Datteln

Zubereitung

Die Datteln kleinschneiden und mit den übrigen Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Eine Auflaufform mit Backpapier auslegen, Teig einfüllen und flach drücken.

Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad 15 bis 20 Minuten backen. In Riegel schneiden, solange die Masse noch warm ist.

Urheber: lenazajchikova / 123RF Standard-Bild

Outdoor Riegel à la Salzkaramell

Sie erfüllen alle Ansprüche der roh-veganen Community. Da sie pure Energie aus cleanen Zutaten liefern, dürfen sie auf jeden Fall mit ins Marschgepäck.

Zutaten (für 9 Stück)

  • 200 g Medjool-Datteln
  • 200 g Pekannüsse
  • 60 g Kokosraspeln
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 Teelöffel Meersalz
  • 1 Esslöffel Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • Kokosöl für die Form

Zubereitung

Die Datteln mit kochendem Wasser übergießen und zugedeckt ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Anschließend gemeinsam mit den übrigen Zutaten (außer dem Kokosöl) in einem leistungsstarken Mixer* oder einer Küchenmaschine zu einer cremigen Masse verarbeiten.

Eine quadratische Auflaufform* (ca. 18 oder 20 cm Seitenlänge) mit dem Kokosöl bepinseln und die Masse darin glattstreichen.

Nach einer Stunde im Kühlschrank kann geschnitten werden.

Schon gelesen?: 👉 Dörren von Lebensmitteln: keine trockene Angelegenheit

Outdoor Riegel hausgemacht: keine Hexerei

Wer Energie Riegel selbermachen will, dem sind in Sachen Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Dauergäste im heimischen Vorratsschrank sollten sein:

  • Haferflocken
  • Nüsse
  • Datteln
  • Kokosöl
  • Kakaopulver


Wenn die Textur zu feucht erscheint, kann mit (mehr) Haferflocken nachgebessert werden. Ist sie zu trocken, hilft ein moderater Schuss Pflanzenmilch.

Wer Outdoor Riegel selbermachen will, kann praktisch nichts falsch machen. Die Konsistenz kann immer optimiert werden. Die Haltbarkeit ist zumindest im Kühlschrank immer gewährleistet.

Wer sich Sorgen wegen der Kalorien macht: Am besten schmecken selbst gemachte Energie Riegel ohnehin, wenn man sie teilt.

Viel Spaß beim ausprobieren!

Titelbild Urheber: mizina / 123RF Standard-Bild

In einigen unserer Beiträge verwenden wir sogenannte Affiliate Links. Diese sind immer mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Wenn du auf einen solchen Affilliate-Link klickst und auf der verlinkten Website etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter. Dies hat jedoch keinen Einfluss darauf, wie ich ein Produkt oder einen Anbieter bewerte. Für dich entstehen dadurch keinerlei zusätzliche Kosten!